Arbeits- und Organisationspsychologie
Führungsdiagnostik –
strukturelle Belastung messbar machen
Bevor Sie an der Person ansetzen – diagnostizieren Sie die Stelle.
Vieles, was als Führungsversagen verhandelt wird, ist kein individuelles Unvermögen.
Es ist das messbare Resultat struktureller Überlastung: Die Stelle verlangt dauerhaft mehr, als tragbar ist.
Das hat einen Namen – STRUKTURELLE REIBUNG (Structural Job Friction) . Sie steckt in der Architektur der Stelle, unabhängig davon, wer sie ausfüllt.
„Ein komplettes Quartal pro Jahr und Führungskraft geht verloren nur durch strukturelle Reibung.“
(Mankins & Garton, HBR Press 2017)
Der Leadership Workload Check (LWC) analysiert Ihre Führungsstellen systematisch und zeigt Ihnen, welche strukturellen Bedingungen Leistung verhindern.
Der erste Schritt: Ein konkretes Belastungsprofil pro Stelle. Wir bereinigen das Bild von strukturellen Verzerrungen, bevor wir uns im zweiten Schritt die Person ansehen.
Die Symptome wie unklare Verantwortlichkeiten kennt jeder. Die Ursachen bleiben unsichtbar – bis man sie misst.
Eine HR-Managerin ruft an: „Wir haben da eine schwierige Führungskraft.“ Was sich zeigt, wenn man nachfragt – Team in 18 Monaten um 75 % gewachsen, ERP-Migration parallel, Vorgesetzter zweimal gewechselt.
Die Person ist nicht schwierig geworden. Die Stelle ist es.
› Weitere Konstellationen ›Stufe 1: Das Fundament – Strukturdiagnostik
Der Leadership Workload Check (LWC) und Structural Job Audit (SJA) analysieren Ihre Führungsstellen systematisch – und zeigen Ihnen, welche strukturellen Bedingungen Leistung verhindern.
Der LWC erfasst, wie schwer eine Führungsstelle erlebt wird. Der SJA erfasst, wie sie gebaut ist. Erst wenn beide Bilder übereinanderliegen, lässt sich sagen, ob die Belastung aus der Stelle kommt.
Stufe 2: Die Vertiefung – Persönlichkeits- und Führungsdiagnostik
Sind die strukturellen Rahmenbedingungen geklärt, rückt die individuelle Person ins Zentrum. Je nach Befund verfahren wir mit validierten Instrumenten wie BIP®, BIP-AM®, LSA®, PERMA-Lead® oder AVEM®.
Wichtig: Wir setzen diese Instrumente indikationsgestützt ein, nicht standardmässig. So garantieren wir, dass strukturelle Defizite nicht fälschlicherweise der Persönlichkeit der Führungskraft angelastet werden.
