Diagnostischer ProzessLeadership Workload Check · leadership-workload.ch
Zwei getrennte Mandate, zwei getrennte Prozesse. Wählen Sie oben, welchen Fall Sie ansehen möchten: A zeigt den Ablauf, wenn ein Unternehmen die Diagnose beauftragt, B zeigt den Ablauf, wenn eine Führungsperson die Diagnose privat für sich selbst in Auftrag gibt.
↔ Grafik horizontal scrollbar · zum Vergrössern zwei Finger spreizen (Pinch-Zoom)
Prozess A — Organisationsauftrag A · Organisationsauftrag Unternehmen beauftragt · Befund geht an GL/HR · Executive Sparring EINSTIEG Erstgespräch mit GL/HR Auftraggeberin: die Organisation · Mandat & Datenschutz geklärt PHASE 1 · DIAGNOSE, VOLLSTÄNDIG SCHRITT 1 · QUAN, PARALLEL ERHOBEN Leadership Workload Check subjektiv · Selbstauskunft der Rolleninhaberin 78 Items · 12 Konstrukte · Skala 1–6 + subjektives SJA-Self-Screening (SJAS) + Structural Job Audit objektiv · die Stelle selbst, unabh. von der Person 33 Items · 6 Dimensionen strukturiertes Interview, im Organisationsmandat INTEGRATIONSPUNKT · QUAN + QUAN Befundmatrix (2×2: LWC × SJA) Konvergenz/Divergenz als Hinweis auf Konstruktvalidität SCHRITT 2 · QUAL, VERTIEFEND Deep-Dive Interviews Kontextualisierung, Klärung von Diskrepanzen LWC/SJA QUAN erklärt durch QUAL Zeigt der Befund auf die Person? ja INDIKATIONSGESTÜTZT Persönlichkeits- & Führungsdiagnostik BIP® · BIP-AM® · LSA® PERMA-Lead® · AVEM® Ergebnisse vertraulich bei der Person — kein Automatismus Handlungsoptionen (Person) Finanziert durch Organisation — Inhalte bleiben vertraulich bei der Person – Individuelles Sparring – Executive Coaching – Resilienztraining (individuell) nein Visual Report Ergebnis geht an die Organisation (GL/HR) Strukturbefund (+ Personenbefund nur mit Einwilligung) PHASE 2 · SPARRING ADRESSAT: AUFTRAGGEBER (GL/HR) Executive Sparring Befundbesprechung & Entscheidungsbegleitung PHASE 3 · HANDLUNGSEMPFEHLUNG Indikationsgestützte Handlungsempfehlung Massnahme auf Stellen-/Organisationsebene — je nach Befund: – Entscheidungswege klären – Schnittstellen reduzieren / Prozesse vereinfachen – Verantwortlichkeiten schärfen – Ressourcen zuteilen (Personal, Budget, Zeit) – Leadership-/Resilienz-Workshop für den betroffenen Bereich – Organisationsberatung (bei grösserem Anpassungsbedarf) Ergebnis Organisatorische Massnahme, dokumentiert Struktur- + Personenbefund getrennt zugeordnet Klare Entscheidungsgrundlage für GL/HR LÄNGSSCHNITTLICHE PRÜFUNG Wiederholungsmessung (LWC+SJA) Zweite Erhebung, identisches Instrumentarium Vergleich über mehrere Positionen/Zeitpunkte hinweg Grundlage für externe Validierung von Befundmatrix- Konsistenz und Interventionswirkung, fallübergreifend Monitoring & Nachsteuerung Rückführung neuer Signale in Phase 1 Monitoring- & Validierungsschleife LEGENDE QUAN, subjektiv (Selbstauskunft) — LWC, inkl. SJAS QUAN, objektiv (Stellenmerkmale) — vollständiger SJA Integrations-/Validierungspunkt (Konvergenzprüfung) Indikationsgestützter Zusatzast (Personendiagnostik, vertraulich) Sparring mit dem Auftraggeber (GL/HR) Einstiegs-/Ergebnispunkt im Gesamtprozess Diese Grafik zeigt ausschliesslich den Organisationsauftrag: Auftraggeberin ist das Unternehmen (GL/HR), der Strukturbefund geht dorthin, die volle diagnostische Tiefe (LWC + vollständiger SJA) ist hier Standard, nicht optional. Einwilligungsregel: Ergebnisse der Persönlichkeits-/Führungsdiagnostik sind Individualdaten der betroffenen Person und fliessen nur mit ihrer expliziten Einwilligung — und dann nur als freigegebene Zusammenfassung — ins Executive Sparring ein. Ohne Einwilligung bleibt es beim Strukturbefund. Firewall-Regel: Für dieselbe Person läuft nie gleichzeitig ein privates Mandat (Individualauftrag, siehe separate Grafik B) neben diesem Auftrag. Einzeldiagnose (1 Position) oder Bereichsdiagnose (mehrere Positionen) — beide laufen über diesen Prozess A. ANALYSEINSTRUMENTE R Statistics©: Skalenwerte, Reliabilität, Konvergenzprüfung der Befundmatrix (LWC × SJA) am Integrationspunkt. MaxQDA© (qualitative Analyse): Kodierung und thematische Auswertung der Deep-Dive-Interviews, Erklärung von Konvergenz/Divergenz.
Prozess B — Individualauftrag B · Individualauftrag Person beauftragt privat · Befund bleibt bei ihr · Persönliches Sparring EINSTIEG Erstgespräch mit der Person selbst Auftraggeber: die Führungsperson, privat · vertraulich DIAGNOSE, SCHLANK Leadership Workload Check Selbstauskunft zur eigenen Rolle 78 Items · 12 Konstrukte · Skala 1–6 + subjektives SJA-Self-Screening (SJAS) als erste Orientierung Vertiefungsgespräch mit der betroffenen Person selbst, qualitativ Persönlicher Report Ergebnis geht ausschliesslich an die Person Eigener Befund, keine Organisationsakte SPARRING ADRESSAT: DIE BETROFFENE PERSON Persönliches Sparring Rollengestaltung auf Basis des eigenen Befunds Job Crafting-Ansatz (Tims / Bakker / Yukl) Individuelle Massnahmen Rollenanpassung, Grenzen, Ressourcenaufbau Ergebnis Persönliche Klarheit & Handlungsoptionen Bleibt bei der Person, nicht bei der Organisation Keine Rückmeldung an Arbeitgeber ohne explizite Zustimmung FAKULTATIVE PRÜFUNG Wiederholungsmessung (nur LWC) Auf Wunsch der Person, kein SJA-Vergleich Persönlicher Fortschritt, kein Beitrag zur organisationsweiten Validierung Persönliche Nachsteuerung Bei Bedarf: erneutes Vertiefungsgespräch Persönliche Nachsteuerungsschleife LEGENDE Selbstauskunft der Person — LWC, inkl. SJAS-Screening Individuelle Massnahme, ausserhalb der Organisation Einstiegs-/Ergebnispunkt im Gesamtprozess Diese Grafik zeigt ausschliesslich den Individualauftrag: Auftraggeberin ist die betroffene Person selbst, privat und vertraulich. Die Diagnose ist bewusst schlanker als im Organisationsauftrag (Grafik A). Kein SJA in diesem Prozess: Ein vollständiger, unabhängiger SJA würde voraussetzen, weitere Personen aus derselben Organisation zu befragen — das ist im privaten, vertraulichen Einzelmandat nicht zulässig. Die einzige strukturelle Perspektive stammt hier aus dem SJAS-Screening (Selbstauskunft). Firewall-Regel: Für dieselbe Person läuft nie gleichzeitig ein Organisationsmandat (Prozess A, siehe separate Grafik) neben diesem privaten Auftrag. Erst nach Abschluss des einen Mandats kann das andere für dieselbe Person neu aufgenommen werden.